So funktioniert die Umschlagmethode

Beginne damit, Dir alle Fixkosten zu notieren, die Du jeden Monat zahlst: Miete, Nebenkosten, Strom, Telefon, Handy, GEZ, Versicherungen, Sportstudio, Auto usw.

Vergiss dabei auch nicht solche Zahlungen, die nicht monatlich, sondern nur alle 2, 3, 6 oder 12 Monate anfallen. Diese willst Du auf den einzelnen Monat umlegen. Heißt: wenn Du z.B. 1x im Jahr 400€ Autoversicherung zahlen musst, willst Du dafür jeden Monat 33€ zurücklegen, um am Tag X genug Geld auf dem Konto zu haben, um die Versicherung zu bezahlen. Logisch, oder?

Addiere nun alle Beträge. Dies ist der Betrag, den Du monatlich für Deine fixen Kosten brauchst.

Im nächsten Schritt willst Du die Fixkosten von Deinen monatlichen Einnahmen abziehen. Vom restlichen Betrag willst Du zuerst Deine “Spartöpfe” füllen. Der Rest, der dann noch übrig bleibt, ist das Geld, was Dir zum “Leben” zur Verfügung steht.

Diesen Betrag willst Du nun auf die folgenden 3 Umschläge verteilen:

  • Leben (hiervon bezahlst Du Lebensmittel, Drogerie usw.)

  • Shopping und

  • Ausgehen

Wie Du die Beträge verteilst, bleibt ganz Dir überlassen. Jede von uns hat ja andere Prioritäten im Leben und das ist auch gut so!

Wichtig sind jedoch die folgenden 2 Regeln:

  • Du kannst das Geld jederzeit beliebig zwischen diesen 3 Umschlägen hin- und herschieben

  • Wenn die Umschläge leer sind, wars das aber!

Außerdem empfehle ich Dir für den ersten Versuch tatsächlich physische Umschläge mit Bargeld drin zu machen und diese immer dabei zu haben. Lass Deine Karten konsequent zuhause und zahle mindestens einen Monat lang nur bar.

Der Effekt ist sensationell:

Du wirst innerhalb kürzester Zeit wissen, wo Dein Geld wirklich bleibt und Deine Einsparpotenziale glasklar vor Augen haben (und um nichts anderes geht es ja auch beim Haushaltsbuch), ohne Dir die Mühe machen zu müssen, Kassenbons zu sammeln und zu notieren.

Die leerer werdenden Umschläge zu sehen, reicht völlig.