Wie viel Rente kannst Du eigentlich erwarten?

Das Rentenniveau sinkt und viele - insbesondere Frauen - sind von Altersarmut bedroht. Ein entspanntes Leben im Alter? Davon können viele nur träumen. Was Du heute tun kannst und solltest und womit Du im Alter rechnen kannst. Ein Überblick.

Wie stellst Du Dir Deine Zeit als Rentnerin vor? Sicherlich siehst Du Dich in Gedanken eher Deinen sogenannten Lebensabend genießen, lange und schöne Reisen unternehmen und Dein Leben genießen, oder?

Leider sieht die traurige Wahrheit ganz anders aus. 75% aller Frauen können gerade einmal mit einer Rente von 400€ im Monat rechnen. Selbstständige Frauen erreichen in vielen Fällen nicht mal das.

Ein entspannter Lebensabend lässt sicher davon ganz sicher nicht finanzieren. Statt toller Reisen erwartet viele Hartz 4.

Grund genug, etwas dagegen zu unternehmen!

Quo vadis gesetzliche Rente?

Schauen wir uns zuerst einmal an, wie sich eigentlich die gesetzliche Rente aller Wahrscheinlichkeit nach entwickeln wird. Als Selbstständige sind ja nicht alle davon befreit, in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Einige tun dies auch freiwillig. (Mehr dazu aber gleich).

Denn die meisten von uns haben zumindest eine Zeit lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und sind somit auch von zukünftigen Kürzungen betroffen.

Denn das Rentenniveau wird in den kommenden Jahren Schritt für Schritt immer weiter sinknen. Bekamen frühere Rentner noch über 50% ihres letzten Nettogehalts als Rente ausgezahlt, wird es für zukünftige Rentner immer weniger werden. Schrittweise wird das Rentenniveau bis 2030 auf nur noch 44,3% des Durschnittsgehalts abgesenkt.

Liegt das durchschnittliche Gehalt also bei z.B. 2.000€ netto, bekommt der durchschnittliche Rentner, der ab 2030 in Rente geht (also vermutlich alle von uns) nur noch 44,3% davon. Das sind gerade einmal 886€. Hat derjenige weniger als 2.000€ verdient, ist es entsprechend weniger.

Und nicht nur das: es gibt keine gesetzliche Untergrenze, die verhindert, dass das Rentenniveau nach 2030 nicht noch weiter sinkt.

Zusammenfassend kann man also sagen: die Situation sieht bescheiden aus.

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Was bedeutet das, wenn Du in die gesetzliche Rente einzahlst?

So weit, so übel. Doch was bedeutet das für Dich, wenn Du als Selbstständige verpflichtet bist, weiterhin in die gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen? Du wirst selber vorsorgen müssen. Doch wie und wie viel?

Der erste Schritt ist erstmal, herauszufinden, wie groß Deine Rentenlücke vermutlich sein wird. Hierzu finden sich allerlei Rechner im Netz. Oder aber Du machst meinen gratis Einstiegs-Email-Kurs. Darin lernst Du, wie Du eigentlich Deine Rentenlücke bestimmen kannst.

Und wenn Du nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst?

Wenn es für diejenigen schon mies aussieht, die verpflichtet sind, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, wie ist es dann um diejenigen bestellt, die das nicht müssen?

Du ahnst es: noch viel viel viel schlechter.

Denn leider tun die meisten Selbstständigen viel zu wenig in Sachen Altersvorsorge. Entweder,

  • weil sie nicht in die Puschen kommen, das Thema endlich mal anzugehen

  • sie sich einreden, dass sie sich das nicht leisten können, weil ihr Business einfach nicht genug abwirft oder aber

  • weil sie viel zu wenig sparen, als dass es im Alter jemals reichen könnte, um davon zu leben.

Lass uns das einmal an einem Beispiel ansehen:

So sieht es bei den meisten mit der Rentenlücke aus

Nehmen wir an, Du bist heute 35 Jahre alt und planst mit 67 in Rente zu gehen und hast bisher noch nichts dafür gespart. In Deiner früheren Festanstellung hast Du bereits einen Rentenanspruch von 300€ im Monat erworben.

Du hast also noch 32 Jahre Zeit, das notwendige Kapital zu sparen.

Nehmen wir weiterhin an, Dein Leben kostet Dich im Monat 2.000€. Davon kannst Du allerdings “nur” leben. Zusätzliche Dinge, wie Urlaub & Co. sind davon nicht machbar. Willst Du Dir also eine “schöne” Rentenzeit leisten, wirst Du statt 2.000€ mindestens 2.500€ im Monat brauchen.

Wenn Du heute 35 Jahre alt bist, liegt Deine Lebenserwartung deutlich über der aktuellen Lebenserwartung und es ist nicht vermessen anzunehmen, dass Du 100 Jahre alt wirst. (Ich zumindest wünsche es Dir).

Was Du also brauchst ist ein Vermögen, was groß genug ist, Dir über insgesamt 33 Jahre jeden Monat 2.200€ (2.500€ - 300€ aus der gesetzlichen Rente) auszuzahlen. Das sind in Summe rund 870.000€.

So viel Kapital wirst Du brauchen, um Deine Rente zu finanzieren

Doch nicht nur das. Wenn Du heute 2.500€ bräuchtest, um davon gut leben zu können, werden das in 32 Jahren 5.000€ sein. Denn dank der Inflation wird das Leben von Jahr zu Jahr teurer.

Und damit ist es immer noch nicht getan, denn Du wirst diesen Betrag im Alter auch noch versteuern müssen. angenommen Dein Steuersatz liegt dann bei 25%, sind wir schon bei fast 6.000€, die Du Dir jeden Monat wirst auszahlen müssen (und davon habe ich die gesetzliche Rente schon abgezogen!).

Um diese Rente finanzieren zu können, brauchst Du dann nicht nur ein Vermögen von 870.000€, sondern insgesamt 2.190.000€. Oder anders ausgedrückt: einen riesigen Berg Geld.

Wie kannst Du das nötige Kapital ansparen

Jetzt hast Du im Grunde genommen 2 Möglichkeiten:

  1. Du versuchst, diesen Betrag zu “sparen” und legst ihn sicher an

  2. Du investierst Dein Geld und lässt es für Dich arbeiten (dann kommst Du allerdings an der Börse nicht vorbei)

Entscheidest Du Dich für Variante 1 und legst Dein Geld sicher an, wirst Du vermutlich eine Rendite von maximal 2% p.a. erzielen. Und das ist schon positiv gedacht. Sichere Geldanlagen erzielen in vielen Fällen langfristig noch weniger.

Erreichst Du jedoch die 2% p.a. musst Du dennoch 4.075€ im Monat beiseite legen, um das erforderliche Vermögen anzusparen.

Das dürfte kaum machbar sein, nehme ich an.

Investierst Du Dein Geld hingegen sinnvoll an der Börse, wirst du vermutlich eine Rendite von 8% p.a. erzielen können. In dem Fall sinkt die erforderliche monatliche Sparrate auf 1.250€.

Das ist zwar immer noch viel, aber schon deutlich besser. Und vor allem machbarer.

Muss ich wirklich so viel für die Rente zurücklegen?

An dieser Stelle werde ich meistens gefragt, ob das mein Ernst sei, dass man so viel für die Rente sparen müsse.

Ja, das ist es.

Und auch wenn das erschreckend ist: so weit weg von dem, was ein Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, ist es gar nicht.

Ein Angestellter, der 5.000€ im Monat brutto verdient, zahlt aktuell 465€ im Monat in die gesetzliche Rentenkasse ein. Dazu kommt nochmal derselbe Betrag von seinem Arbeitgeber. Zusammen sind das also 930€ im Monat und damit gar nicht mal sooo viel weniger.

Vor allem nicht, wenn man bedenkt, dass der Angestellte von der Rente, die er damit im Alter bekommt auch nicht wird leben können, sondern gezwungen ist, zusätzlich vorzusorgen.

Fazit

Egal wie Du es drehst und wendest: wenn Du Dir einmal einen Ruhestand leisten können willst, kommst Du nicht umhin, endlich anzufangen vorzusorgen.

Doch wie fängst Du am besten an?

Der einfachste Weg ist mein gratis Einstiegs-Email-Kurs.

Darin lernst Du

  • Wie Du durch cleveres investieren sparen kannst, ohne verzichten zu müssen und wie Du auch dann sparen kannst, wenn Du eigentlich geglaubt hast, dafür reiche Dein Geld nicht

  • Wie Du Deine geschäftlichen und privaten Finanzen mit mehreren Konten erfolgreich ordnest und sie so erfolgreich managen kannst

  • Dass es sich unbedingt lohnt, heute noch mit der Geldanlage anzufangen, auch wenn Du aktuell nur wenig Geld anlegen kannst

  • Wie hoch Deine Rentenlücke ist und wie viel Geld Du eigentlich zurück legen musst, um diese Lücke erfolgreich zu schließen

  • Warum die Börse Deine neue beste Freundin in Sachen Geldanlage ist (oder unbedingt werden sollte) und

  • Warum Du bei klassischen Vorsorgeangeboten kritisch sein solltest, da ihre hohen Kosten DEINE Rendite auffressen!

Das Rentenniveau sinkt und viele - insbesondere Frauen - sind von Altersarmut bedroht. Ein entspanntes Leben im Alter? Davon können viele nur träumen. Was Du heute tun kannst und solltest und womit Du im Alter rechnen kannst. Ein Überblick. #rente #altersvorsorge #finanzen #geld