7 Gewohnheiten, die Dich wirklich reich machen

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das gilt auch für in Sachen Geld. Viele Entscheidungen treffen wir dabei unterbewusst. Hinzu kommt, dass unser Gehirn bei jedem Kauf eine Portion Glückshormone ausschüttet. Willst Du Deine Ausgaben also in den Griff bekommen, musst Du Dein Gehirn umprogrammiere und alte, schlechte Gewohnheiten durch neue, gesunde Spargewohnheiten ersetzen.


Entgegen der verbreiteten Meinung: Reich wirst Du nicht allein dadurch, dass Du einen Job mit einem außerordentlichen hohen Gehalt hast. Klar, das macht es einfacher. Doch wirklich reich wirst Du insbesondere dadurch, dass Du die richtigen Gewohnheiten hast. Nämlich solche, reicher Menschen.

Denn genau diese Denkmuster und Verhaltensweisen sind dafür verantwortlich, dass einige Menschen reich werden und andere gerade eben so über die Runden kommen.

Größer denken und Ziele setzen

Die erste Gewohnheit sind eigentlich zwei: setze Dir unbedingt Ziele und zwar nicht nur irgendwelche. Gewöhne Dir an, groß zu denken. Denn wer sich immer nur kleine Ziele setzt, wird nie großartige Dinge erreichen.

Steve Jobs sagte einmal: “Diejenigen, die verrückt genug sind, zu glauben, sie könnten die Welt verändern, sind genau diejenigen, die es auch tun.”

Heißt: schmeiß Deine Selbstzweifel über Bord und beginne damit, Dir große Ziel zu ersetzen und daran zu arbeiten, sie auch zu erreichen.

Ohne Ziele läufst Du Gefahr, einfach nur planlos vor Dich hin zu wurschteln und - im schlimmsten Fall - gar nichts auf die Reihe zu bringen. Auf dem Sofa ist es ja leider doch meist bequemer…

Daher: definiere Deine Ziele und schreibe sie auf. Setze Dir Deadlines und arbeite daran, Deine Ziele zu erreichen. Setz Dich dafür ein. Ziele erreichen ist nicht immer ganz easy, aber unterm Strich wirst Du froh sein, losgelegt zu haben.

(Günstigere) Alternativen suchen

Geld haben kommt in erster Linie von Geld behalten. Und so sind die wirklich erfolgreichen Menschen vor allem deshalb reich geworden, weil sie auf ihr Geld achten. Verschwenden und mit vollen Händen ausgeben tun es meist nur die, die niemals reich werden (oder nicht lange bleiben).

Überlege Dir also immer, ob und warum sich welche Ausgabe für Dich lohnt. Ich sage dabei nicht, dieses und jenes ist richtig und dieses und jenes ist falsch. Letztlich musst Du entscheiden, wofür Du Dein Geld ausgibst (und wofür nicht). Ich rate Dir lediglich, Dir genau zu überlegen, ob eine Ausgabe wirklich sein muss und/oder, ob sich nicht preiswertere Alternativen finden, mit denen Du Geld sparen kannst.

In anderen Worten könnte ich auch sagen: Fokussiere Dich auf das, was Dir wichtig ist und setze deine Prioritäten entsprechend. Setze Dir ein Budget und halte Dich daran.


Und wenn Du merkst, dass Dir da schwer fällt, dann habe ich hier noch einen kleinen, aber sehr wirkungsvollen Trick für Dich: Lege für jeden Euro, den Du ausgibst, denselben Betrag auf ein Tagesgeldkonto.

Dieser kleine, aber simple Trick macht alles doppelt so teuer und bringt Dich auf dem Wege dazu, Dir jede Ausgabe wirklich zu überlegen (bzw. sie in vielen Fällen einfach zu lassen).

Denn oftmals sind es gerade die kleinen Ausgaben, die sich summieren:

  • Jeden Tag ein Kaffee Latte für 3€ macht 90€ im Monat

  • Das morgendliche belegte Brötchen für 2,50€ summiert sich auf 50€ im Monat

  • 3x die Woche ein Zeitschrift für 4€ auf dem Weg zur Arbeit mitnehmen, sind 48€ im Monat

  • usw.

Lesen statt Fernsehen

Manchmal abends, in Gesellschaft oder zur Entspannung ist Fernsehen sicher etwas tolles. Lässt Du Dich jedoch davon verführen, Dich jeden Abend einfach nur berieseln zu lassen.

Denn, wenn wir ehrlich sind, das bringt Dich im Leben nicht wirklich nach vorne.

Ganz im Gegenteil: Wenn Du nicht aufpasst, raubt der Fernseher Dir sogar noch Zeit. Wie schnell sind “mal eben” 2-3 Stunden vergangen. Zeit, in der Du sicherlich sinnvollere Dinge hättest tun können.

Besser ist es, nur ganz gezielt dann und wann fernzusehen (oder den TV gleich ganz aus der Wohnung zu verbannen) und stattdessen häufiger mal ein Buch zu lesen. Denn Lesen ist nicht nur Entspannung und Zeitvertreib. Lesen ist auch eine Investition in Dich, Deine Bildung, Deinen Kopf und damit letztlich auch in Deinen Vermögensaufbau, Dein Business und Deine Unabhängigkeit. Ich halte es sogar für so wichtig, dass ich Dir dringend dazu rate, Deine Bildung zu einem festen Bestandteil Deiner Finanz- und Lebensplanung zu machen.

Denn je besser Du aufgestellt bist, umso leichter wird es Dir fallen, mehr Geld zu verdienen und damit reich zu werden.

Übrigens: Warren Buffet sagt man nach, dass er 80% seiner Zeit mit Lesen verbringt. Er wird schon wissen, warum ;-).

Früher aufstehen

Kennst Du den 5am-Club? Dieser entstammt einer Idee von Robin Sharma und geht von der Annahme aus, dass Frühaufsteher effizientere Menschen sind. Und nicht nur das. Sondern auch, dass das Aufstehen um 5 Uhr (und damit eine Stunde früher als “normal”) einen unglaublich positiven Effekt auf Dein Leben hat.

Vor allem dann, wenn Du die zusätzliche Stunde bestmöglich für Dich nutzt. Nämlich indem Du je 20 Minuten in Bewegung, Persönlichkeitsentwicklung und Bildung investierst.


Ob man es so streng nehmen muss, weiß ich nicht. Ich selber stehe auch nicht um 5 Uhr auf. Mit 5:30 Uhr aber auch nicht viel später. Denn auch ich habe festgestellt, dass ich deutlich besser “voran” komme, wenn ich die dadurch “gewonnene” Zeit produktiv nutze. Entweder für mich selber, indem ich Sport treibe. Oder aber fürs Business und arbeite jeden Morgen 1 Stunde an einem Thema oder Projekt. Du glaubst gar nicht, wie viel Du damit erreichen kannst.

Übrigens: Früh aufstehen ist a) Gewöhnung und hängt b) damit zusammen, wann Du ins Bett gehst. Hast Du Dich einmal daran gewöhnt und schläfst Du insgesamt genug, ist frühes Aufstehen kein Hexenwerk mehr.

Die richtigen Vorbilder suchen

Was glaubst Du, wer bringt Dich eher nach vorne? Menschen, die vornehmlich “rumhängen” und ziel- und planlos vor sich hinleben? Oder Menschen mit Zielen und Visionen?

Schon klar, oder?

Wenn Du Dir also “reiche” Gewohnheiten zulegen willst, dann umgib Dich mit erfolgreichen Menschen. Schau Dir ihre Gewohnheiten, ihre Strategien und Ziele ab und mache sie auch zu Deinem Alltag.

Das heißt natürlich nicht, dass Du sofort Deinen ganzen Freundeskreis entsorgen sollst, wenn Du heute nicht genug Vorbilder darin findest. Ganz und gar nicht. Aber ein wenig mehr Zeit mit den richtigen Leuten wird auf Dauer auch gut für Deinen Kontostand sein.

Bar zahlen

Mit Karte zahlen ist zwar praktisch. Doch wenn Du nicht aufpasst, verlierst Du so schnell den Überblick. Und gibst so vielleicht deutlich mehr Geld aus, als Du willst.

Vielen hilft es daher, zumindest eine zeitlang nur bar zu zahlen. So behältst Du nicht nur leichter den Überblick, sondern kannst Dir gleich ein Budget setzen. Ist das Geld dann weg, ist auch das Budget aufgebraucht.

Ich mache das auch seit einer Zeit und habe festgestellt, dass ich so sehr viel schneller merke, wann ich zu viel ausgebe. Denn die Karte sieht immer gleich aus, die Scheine, die im Portemonnaie weniger werden, fallen hingegen sofort ins Auge. Und halten mich so quasi automatisch von Spontankäufen ab.

Investieren statt abwarten

Die wirklich reichen Menschen investieren in sich selbst – sowohl finanziell als auch persönlich. Sie haben verstanden, dass sie ihr Geld langfristig für sich arbeiten lassen müssen, um eine Chance auf Reichtum zu haben.


Wie viel das bringt, zeigt das folgende Schaubild.

Hätte jemand z.B. 1980 einmalig 5.000€ (bzw. den Gegenwert in €) in den DAX investiert, hätte er eine durchschnittliche Rendite von 8,5% p.a. erzielt. D.h. bis Ende 2018 wären daraus bis heute rund 111.000€ geworden.

Quelle:  börse.de

Quelle: börse.de

Sparst Du z.B. “nur” 50€ monatlich mit derselben Rendite für einen Zeitraum von 30 Jahren konsequent an, kannst Du Dich am Ende auf 82.500€ freuen.

Daher: egal, wie viel Du erübrigen kannst. Selbst wenn es aktuell nur ein kleiner monatlicher Betrag ist: beginne lieber heute als morgen damit, es auch zu investieren.

Und mit investieren meine ich nicht ein Sparbuch oder Dein Tagesgeldkonto. Denn dort arbeitet Dein Geld einfach mal GAR NICHT für Dich. Die müden Zinsen, die Du heutzutage bekommst, reichen ja nichtmal, die Inflation auszugleichen.

Tu Dir also selber den Gefallen und lerne, wie Du Dein Geld wirklich für Dich arbeiten lässt - nämlich an der Börse. Und zwar nicht, indem Du zufällig in “irgendwelche” Aktien investiert. Sondern indem Du mit Sinn, Verstand und System investierst.

 
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das gilt auch für in Sachen Geld. Viele Entscheidungen treffen wir dabei unterbewusst. Hinzu kommt, dass unser Gehirn bei jedem Kauf eine Portion Glückshormone ausschüttet. Willst Du Deine Ausgaben also in den Griff bekommen, musst Du Dein Gehirn umprogrammiere und alte, schlechte Gewohnheiten durch neue, gesunde Spargewohnheiten ersetzen. #geld #finanzen #investieren #altersvorsorge