7 Fragen, die Du Dir stellen solltest, um die beste Geldanlage zu finden

Welche Geldanlage ist die Beste? Wie lege ich mein Geld richtig an? Was sollte ich bei der Geldanlage beachten? Wie vermehre ich mein Geld am besten? Diese und andere Frage stellen sich viele Anleger. Hier sind 7 Fragen, die Dir dabei helfen, die für Dich passende Antwort auf genau diese Fragen zu finden.

In Zeiten von Niedrigzinsen erscheint es gradezu unmöglich, sein Geld zu vermehren. Doch auch in der aktuellen Situation gibt es Wege, wie Dir das gelingt. Doch welcher der für Dich passende ist, ist extrem individuell und hängt von einer Reihe Faktoren ab.

1 | Was ist Dein Anlageziel

Deine erste Frage sollte immer die nach dem Anlageziel sein. Sparst Du für die Rente? Oder für den Sommerurlaub in 6 Monaten? Planst Du in 5 Jahren ein Haus zu kaufen? Oder willst Du Geld für die Ausbildung Deiner Kinder zurück legen?

Ja nachdem, wie sicher Du das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft brauchst und je kürzer der Zeitraum bis dahin ist, desto geringer sollte das Risiko Deiner Anlage sein. Hast Du hingegen lange Zeit, bis Du das Geld brauchst (z.B. wenn Du für die Rente sparst), dann darf das Risiko durchaus größer sein.

2 | Wie lange willst Du das Geld anlegen?

Frage 2 ist bereits ein wenig in Frage 1 enthalten, denn meist hängen beide Fragen untrennbar miteinander zusammen.

Generell spricht man, je nach Anlagedauer von kurz-, mittel- und langfristigen Anlagen:

  • Kurzfristig: bis zu einem Jahr

  • Mittelfristig: ca. 1-7 Jahre

  • Langfristig: ab ca. 7 Jahren

Wichtig bei der Beurteilung ist jedoch nicht nur, für wann Du planst das Geld anzulegen, sondern auch, wie fest und unveränderbar ist. Brauchst Du in genau 5 Jahren Geld für ein neues Auto, sollte das Geld natürlich auch exakt zu diesem Zeitpunk verfügbar sein. Willst Du hingegen eventuell mal eine Weltreise machen; der Zeitpunkt ist jedoch nicht fest, willst Du auch bei der Anlagedauer flexibel sein.

3 | Welcher Anlegertyp bist Du?

  • Sicherheitsorientierter Anleger: Der garantierte Erhalt des angelegten Geldes und sichere – wenn auch niedrige – Erträge sind für Dich entscheidend. Dass hohe Sicherheit mit einer geringen Rendite verbunden ist, stört Dich nicht.

  • Risikobewusster Anleger: Du wägst Deine Entscheidungen unter Risiko- und Renditegesichtspunkten sorgfältig ab. Dir ist bewusst, dass Du das eine (Rendite) nicht ohne das andere (Risiko) haben kannst.

  • Ertragsorientierter Anleger: Hohe Ertragschancen stehen für Dich im Vordergrund. Dafür bist Du bereit, entsprechende Risiken einzugehen. Du bist in der Lage, (vorübergehende) Kursschwankungen auszuhalten und auch Verluste mal in Kauf zu nehmen.

4 | Wie hoch sind die Kosten Deiner Anlage?

Die Kosten, die mit einer Anlage verbunden sind, haben einen - durchaus hohen - Effekt auf die Rendite, die Du unterm Strich erzielen kannst. Je teurer die Anlage, desto stärker der Effekt.

Das Problem: viele Verträge weisen die Kosten nicht wirklich gut aus. Vieles ist so formuliert, dass man es kaum durchschauen kann. Aber es gibt eine Faustformel: Je attraktiver ein Anlageprodukt klingt, desto schlechter ist es meist für den Anleger…

Hier habe ich das am Beispiel von klassischen Lebens- und Rentenversicherungen genauer erklärt.

Setze daher möglichst auf günstige Anlagen. Oder mach es gleich komplett selbst. Das ist die einfachste und günstiges Möglichkeit. Wie Du selber Geld erfolgreich an der Börse anlegst, erkläre ich Dir hier.

5 | Wie hoch ist der Betrag, den Du anlegen kannst?

Hast Du bereits Geld angespart und möchtest einen bestimmten Betrag anlegen? Oder willst Du einen monatlichen Betrag ansparen? Oder vielleicht auch beides?

Je nachdem, wie hoch Dein Anlageziel ist, musst Du monatlich mehr oder weniger zur Seite legen, um das Ziel zu erreichen. Auch die zu erwartende Rendite spielt hier eine Rolle. Je besser sich Deine Anlage verzinst, desto weniger musst Du monatlich sparen.

6 | Wie fix ist Dein Sparbetrag?

Oft erlebe ich, dass viele gar nicht erst beginnen, Geld zu sparen, weil es ja “nur” 25€ im Monat sind, die sie zur Seite legen können. Dabei kommt es darauf gar nicht so sehr an. Die Anlagedauer ist für den Erfolg viel entscheidender als der Betrag.

Hinzu kommt außerdem, dass der aktuelle Sparbetrag ja nicht ewig so “klein” bleiben muss, sondern im Laufe der Zeit von Dir erhöht werden kann, wenn Du mehr Geld zur Seite legen kannst.

7 | Hast Du wirklich verstanden, was Du da tust?

Dies ist vermutlich die wichtigste Frage. Denn nur, wenn Du wirklich sicher bist, verstanden zu haben, was Du da unterschreibst, solltest Du eine Anlage auch wirklich eingehen. Ein Berater mag es Dir noch so empfehlen.

Das Problem ist nämlich: Was für den Berater besonders gut ist (z.B. hohe Provisionen) ist für Dich schlecht und andersrum. Daher sei wachsam!

Fazit

Diese sieben Fragen geben Dir einen Fahrplan an die Hand, der Dir dabei hilft, gute Anlageentscheidungen zu finden. Doch wirklich zuverlässig werden Deine Finanzentscheidungen erst sein können, wenn Du Dir genug Finanzwissen angeeignet hast, um Deine eigenen Entscheidungen zu treffen.




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  • Dass es sich unbedingt lohnt, heute noch mit der Geldanlage anzufangen, auch wenn Du aktuell nur wenig Geld anlegen kannst

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  • Warum die Börse Deine neue beste Freundin in Sachen Geldanlage ist (oder unbedingt werden sollte) und

  • Warum Du bei klassischen Vorsorgeangeboten kritisch sein solltest, da ihre hohen Kosten DEINE Rendite auffressen!

 
Welche Geldanlage ist die Beste? Wie lege ich mein Geld richtig an? Was sollte ich bei der Geldanlage beachten? Wie vermehre ich mein Geld am besten? Diese und andere Frage stellen sich viele Anleger. Hier sind 7 Fragen, die Dir dabei helfen, die für Dich passende Antwort auf genau diese Fragen zu finden. #finanzen #geld #investieren #sparen #boerse